Met - Elixier des Lebens

Für alle, die gerne Met trinken aber nicht viel dafür bezahlen wollen - haben wir nach langen Bitten nun unser langgehütetes Metgeheimnis gelüftet. Übrigends sind wir nicht nur aus Kostengründen zum Met brauen gekommen, sondern auch des Geschmackes wegen. Die folgenden Seiten enthalten die Anleitung für leckeren Met in 6 - 8 Wochen.

Zutaten

Zubehör

Vorbereitung

Mischung

Gärung

Vollendung

 

Zutaten (für 10 Liter Met)

1 Hefereinzuchtkultur

(z.B. Kitzinger Reinzuchthefen - Sorte Portwein)

 

Weinhefe

1 Liter Apfelsaft

(ohne Konservierungsstoffe) 

 

 Apfelsaft

7 Liter Wasser  

(oder H2O)  

 

 Wasser

3 kg Honig

(bzw. 6 Gläser a 500g

 

 Bienenhonig

5 g Hefenährsalz

(z.B. Kitzinger Hefenährsalz)   

 

 Hefenährsalz

60 ml 80% Milchsäure

(z.B. von Arauner Kitzingen)

 

 Milchsäure

20 g Mehl

(z.B. Typ 405)

 

 

1g Kaliumpyrosulfit  

 

 

 

Zubehör

 Gährrörchen

Dichtmasse (z.B. Knetmasse)

Thermometer

Trichter

Schlauch

Topf            

Weinballon              

 

Viel Geduld und ...

eine Kiste Bier ( Met brauen dauert lange bzw wenn der Met nichts wird !)               

 

 

Vorbereitung

 

Um Geld zu sparen wenden wir einen

einfachen Trick an und vermehren die

Hefe, indem wir sie in 0.5 Liter Apfelsaft

für 2-3 Tage ansetzen.

Die Hefe und den Apfelsaft in eine Flasche

füllen, mit einem Wattebausch verschliessen

und dann an einen warmen Ort stellen.   

 

 

Die Mischung

 

Zuerst 7 Liter Wasser od. entsprechende Teilmengen in einem Topf  nicht über 50° C erhitzen. Bei

Temperaturen über 50° C verliert der Honig seine Vitamine. Im Wasser jetzt den Honig auflösen.

Die Mischung nun in das Gärgefäß mittels eines Trichters abschütten. Der restliche Apfelsaft wird

nun hinzugegeben.

Die Mischung muß auf 20 - 25° C abgekühlt sein, bevor Ihr die Weinhefe hinzugebt - sonst stirbt

sie ab. Jetzt noch das Nährsalz, das Mehl und die Milchsäure hinzugeben. Die Milchsäure muß

aufgrund der fehlenden Fruchtsäure zugegeben werden.

 

Nun wird das Gährrörchen mit Wasser gefüllt

(nicht zu voll!) ...    

 

... und mit Knetmasse umschlossen und am Gärgefäß befestigt. Wichtig ist hierbei, daß das Gärgefäß luft-

dicht verschlossen ist.         

 

Nun das Gärgefäß noch 2-3 mal schwenken und fertig ist der Ansatz.      

 

 

Die Gärung

 

Wenn's blubbert - Glückwunsch es gärt.

Blubbert es nicht? Nicht verzweifeln - hier ein paar Tips:

Es kann bis zu 2 Tagen dauern bis die Gärung richtig in Gang kommt.

Blubbert's dann immer noch nicht, liegt es vermutlich an der Raumtemperatur -

sie sollte zwischen 20 - 25° C liegen ( keine Angst bei niedrigeren Temperaturen

dauert es nur länger)

Eine weitere Ursache kann in  der fehlerhaften Abdichtung des Gärgefäßes

liegen -> nochmal nachbessern.

Regelmäßigen Schwenken des Gärgefässes (mind. einmal täglich) ist förderlich

für den Gärprozess. 

 

 

Die Vollendung

 

Nach 4 Wochen sollte man den werdenen Met das erste Mal umsetzen, d.h. vom Bodensatz

mittels Schlauch und Filtersieb abfiltrieren. Das setzt natürlich ein Gefäß mit gleichem Volumen

wie das Gärgefäß voraus.

Wir haben festgestellt, nach ca. 6 - 7 Wochen ist der Met fertig vergoren. Eine Kostprobe sollte

spätestens zu diesem Zeitpunkt erfolgen ( bei uns natürlich schon früher!). Wartet nicht zu lange

 - nach 8 - 10 Wochen kann er schon kippen, es resultiert saurer Geschmack (wie Essig).

Besonders wichtig ist, den fertigen Met mit 1 g Kaliumpyrosulfit zu versetzten, um die Gärung zu

stoppen. Nach 1 -2 Tagen fällen sich die Schwebstoffe aus, eine weitere Abfiltrierung sollte

erfolgen. Wenn Ihr die Schwebstoffe nicht abfiltriert, schmeckt der Met bitter.

Der fertige Met kann noch nachgesüßt werden mit bis zu 20 g Honig pro Liter. Falls der Met zu

herb ist, bewirkt das Nachsüßen manchmal noch Wunder.

Nun noch in Flaschen füllen (der einfacheren Handhabung wegen) und ...

 

 

 

 

Auf die

Plätze ...      

 

        

 

 

Fertig ...

 

 

 

PROST